01.jpg

Willkommen beim Gästebuch

Hier können Sie Ihren Eintrag vornehmen

Captcha

Eintrag #1 von Rosemarie Wechsler

04/13/2017 18:17 — Email

Nachdem ich vor einigen Jahren von Loccum nach Volkenroda und vor zwei Jahren von Volkenroda nach Blankenstein gegangen war, ging ich vom 6.-11. April 2017 die letzte Etappe (Blankenstein - Volkenroda).
Es war, wie jeder Pilgerweg, den ich bis jetzt gegangen war, wieder ein schönes Erlebnis, das ich nur empfehlen kann.
Allerdings hatte ich nicht selten Schwierigkeiten mit der Markierung und es verlief kein Tag ohne größere oder kleinere "Irrwege". Ob ich manchmal nicht genug aufgepaßt habe oder ob einige Markierungen verschwunden sind - Forstarbeiten im Wald, Souvenirsammler, durch die Sonne ausgebleicht... - kann ich im Nachhinein nicht beurteilen:
Etappe 12: Im Waldgebiet vor Rothleiten verfehlte ich die Markierung und landete auf der Straße nach Naila. Dort half mir ein Einheimischer weiter, der mir bestätigte, dass in diesem Bereich die Markierung "ausbaufähig" sei.
Etappe 13: Beim Ortsausgang von Selbitz folgte ich der Beschreibung im Führer: "Beim Rathaus rechts und über die Brücke ..." Bei der Suche nach der Burgstraße stellte ich dann fest, dass der Weg - von der Christusbruderschaft kommend - beim Rathaus geradeaus, über die Brücke und dann links in die Burgstraße führt.
In Hüttung mußte ich mich dann ebenfalls durchfragen, bis ich wieder auf die Markierung stieß (traf aber nette Leute, die mir weiterhalfen!).
In Münchberg gibt es jetzt eine Art Pilgerherberge: Im Barbaraheim des Kolpingwerks, Kulmbacher Straße 72, Tel. 09251/6488.
Etappe 14: Auch hier fand ich von der Kulmbacher Straße an die Markierung zum Bahnhof nicht, konnte mich aber durchfragen.
In Kirchenlamitz war ich ebenfalls im Gästehaus Sonnenschein gut untergebracht. Gefreut hätte ich mich, wenn im Führer auf das Labyrinth hingewiesen worden wäre. Ich hätte es gerne besucht.
15. Etappe: In Marktleuthen kam ich gerade recht zum Gottesdienst am Palmsonntag und wurde vom Pfarrer und einigen Gemeindemitgliedern freundlich begrüßt. Leider fand ich hinter Pfannenstiel an einer T-Kreuzung keine Markierung und mußte einen Umweg auf der Landstraße machen. Der sonstige Weg und der Ort Hohenberg waren eine schöne Entschädigung.
16. Etappe: Hier hätte ich es begrüßt, wenn die im Führer eingezeichnete Alternative 2 kurz beschrieben gewesen wäre. In Liba fehlte oder übersah ich die Markierung an dem unterhalb der Burg schräg nach oben führenden Weg und ging zunächst ein Stück geradeaus, bis dieser im Sumpf endete.
17. Etappe: Um mehr Zeit für Waldsassen zu haben, war ich am Vortag bis Eger (Cheb) gelaufen und bereute es nicht. Leider war an diesem Montag die Nikolauskirche geschlossen.
17. Etappe: In Hroznatov hätte ich gerne die Loretokirche besucht, fand aber weder im Ort, noch im Führer nähere Infos. So konnte ich die eindrucksvolle Kirche nur auf dem Weiterweg sehen und die Infos über ihren Wiederaufbau lesen.
In Waldsassen wollte ich als krönenden Abschluß meiner Pilgerwanderung neben der Basilika noch den Bibliothekssaal besuchen. Als ich kurz vor 15:30 (diese Zeit war als letzter Einlaß angegeben) mein Ticket besorgen wollte, mußte ich zu meiner großen Enttäuschung erfahren, dass an diesem Tag die Führung bereits um 15:15 begonnen hatte. Man vertröstete mich auf den nächsten Tag - was freilich alles andere als ein Trost war.
Abschließend danke ich allen, die sich um diesen Weg bemüht haben und weiter bemühen. Wenn ich in meinem Bericht vor allem die kritischen Punkte erwähnt habe, so geschah dies als Anregung für eine eventuelle neue Auflage des Führers oder als Hinweis für andere Pilger*innen.
Insgesamt ist es ein schöner Weg, den zu gehen sich lohnt.
"Ultreya" sagt man auf dem Jakobsweg, und diesem Wunsch schließe ich mich für die via porta an.

Eintrag #2 von Helga Metzger und Artur Runge-Metzger

08/13/2014 23:48 — Email

***//adventures.garmin.com/en-US/by/arturrm/via-porta-von-volkenroda-bis-waldsassen-in-17-etappen

Eintrag #3 von Helga Metzger und Artur Runge-Metzger

08/13/2014 23:45 — helgmetz at hotmail dot com

Wir sind die wunderschoene Via Porta Ende Juli/Anfang August 2014 gewandert. Naehere Details und Fotos inclusive der GPS Daten fuer den Navi finden Sie auf der Webpage.

Eintrag #4 von Ina Rintelmann

03/16/2014 11:55 — I.Rintelmann at gmx dot de

Ab 4. April 2014 werde ich den Via Porta Weg von Volkenroda aus gehen und hoffe auf eine ähnlich gut beschilderte Strecke wie auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda.

Eintrag #5 von Elke Storch

06/27/2013 14:15 — Email

Via Porta: der Pilgerweg ist sehr gut beschildert. Dafür sage ich allen Verantwortlichen sehr herzlichen Dank. Es fehlen allerdings auch Schilder, z.B. hinter Sonneborn, Abzweig nach Neufrankenroda. Man ist also immer gut beraten, den Pilgerführer zu Rate zu ziehen, der auf Besonderheiten des Weges bzw. Abzweigungen genau hinweist.
Sonntag, 5. Mai, Volkenroda-Weberstedt, ca. 26 km
Gottesdienst im Kloster Volkenroda, im schönen Christuspavillon. Der Pilgerweg beginnt sehr abwechslungsreich: Felder, Wiesen, stille Ortschaften, schöne Kirchen (leider geschlossen) bis nach Weberstedt. In Großengottern rechts bleiben, Betonweg, Bahnübergang. (Hier habe ich mich schön verlaufen im Ort, kam dafür aber nett ins Gespräch und fand eine stille, offene Kirche).
Montag, 6. Mai, Weberstedt - Sonneborn, ca. 25 km
Eine der schönsten Etappen des Pilgerweges: durch den Nationalpark Hainich. Es blüht und grünt, man wandert in Waldesruhe und duftender Schönheit durch den Frühling. In Sonneborn Übernachtung im Gasthaus "Zur Post" möglich.
Dienstag, 7. Mai, Sonneborn - Friedrichroda, ca. 22 km
In Neufrankenroda (Siloa)ruhige Rast, auch Pilgerstempel werden hier vergeben. Im Pilgerführer ist hier eine Übernachtung empfohlen. Und wer müde Füße hat, sollte auch die empfohlenen zwei kurzen Etappen laufen. Da ich aber nur 15 Tage zur Verfügung habe, muss ich die Etappen zu Beginn etwas verlängern. Die heutige Strecke ist nicht so idyllisch: viele Ortschaften, Überquerung der Autobahn. Dann sehr schöner und ruhiger Marsch durch den Wald nach Friedrichroda.
Mittwoch, 8. Mai, Friedrichroda - Oberhof, ca. 30 km
Jetzt beginnt der Aufstieg zum Rennsteig. Stetig und nicht zu steil geht es aufwärts. Der Rennsteig bietet viele Möglichkeiten zur Rast und Begegnung. Einkehr auf der Ebertswiese. In Oberhof, Grenzadler, Hotel "Schanzenbaude", komfortabel und preiswert.
Donnerstag, 9. Mai, Christi Himmelfahrt, Oberhof - Neustadt am Rennsteig, ca. 25 km
Stätten zur Andacht gibt es auf den Rennsteig auch: Wegekreuze, einsame Waldwiesen mit einer stillen Bank, Gedenkkreuze... Kirchen natürlich, die auf Wunsch auch aufgeschlossen werden.
Freitag, 10. Mai, Neustadt - Limbach, ca. 22 km
Über Masserberg und dem schönen Ort Friedrichshöhe geht es bergab nach Limbach mit einigen Einkehrmöglichkeiten. Übernachtung in Elkes Jägerstube. Hier ist die Zeit stehengeblieben.
Samstag, 11. Mai, Limbach - Spechtsbrunn, ca. 18 km
Oberhalb des Porzellanortes Limbach kann man die Greiner-Gruft besuchen. Und in Neuhaus am Rennweg unbedingt die schöne Holzkirche. Den Besuch der Kirche kann man in der Tourist-Info anmelden. Übernachtung in Spechtsbrunn im Gasthof Peterhänsel. Der Wirt ist gesprächig und serviert selbst geangelte Forellen. Die Kirche ist wunderschön, nach der Wende liebevoll restauriert und ein Kleinod am Wege.
Sonntag, 12. Mai, Spechtsbrunn - Grumbach, ca. 26 km
Diese Etappe auf dem Rennsteig soll eigentlich in Brennersgrün enden. Dort gibt es aber keine Einkehrmöglichkeit mehr. Ich laufe heute ein Stück durch Franken, durch Steinbach am Wald, dort Gottesdienst in der schönen, warmen Christuskirche. Es regnet in Strömen, ohne Unterlass. Übernachtung in Grumbach "Zum Frankenwald". Der junge Wirt bewirtschaftet das Haus alleine. Man kann auch in der Pizzeria am Ort speisen.
Montag, 13. Mai, Grumbach - Blankeinstein, ca. 15 km
Es regnet und ist richtig kalt. Ich bin schon zur Mittagszeit in Blankenstein. Café/Pension "Rennsteig" ist zwar montags geschlossen, auf einen Anruf hin wird mir aber sofort geöffnet. Der freundliche Wirt kocht abends selbst. Und zwar sehr gut. Abschied vom Rennsteig.
Dienstag, 14. Mai, Blankenstein - Selbitz, ca. 17 km
Ich überquere die Saale und verlasse Thüringen. Hier folgt die Via Porta dem sehr gut ausgeschilderten Fränkischen Gebirgsweg. Nun wird es wieder einsamer. In Selbitz empfehle ich sehr die Übernachtung im Gästehaus der Christusbruderschaft. Mit Gebetszeiten und Speisesaal zusammen mit den Schwestern.....
Mittwoch, 15. Mai, Selbitz - Münchberg, ca. 21 km
Mittwochs immer Gottesdienst mit Abendmahl. Schöne Strecke über hohe Felder und Wiesen, schöne Dörfer und Wald bis Münchberg, ein größerer Ort mit vielen Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten.
Donnerstag, 16.Mai, Münchberg - Kirchenlamitz, ca 16 km
In Mechlenreuth (nicht verpassen!) verlässt die Via Porta den Fränkischen Gebirgsweg. Man wandert durch tiefen Wald bis Kirchenlamitz: der Ort mit seinen 3 Kirchtürmen lässt sich vom Waldesrand aus, auf einer stillen Bank, andächtig bestaunen. Freundliche Auskunft im Rathaus, Übernachtung im Gästehaus Sonnenschein. Nun scheint auch die Sonne wieder.
Freitag, 17. Mai, Kirchenlamitz - Hohenberg, Eger, ca. 25 km
Der Aufstieg nach Hohenberg ist spektakulär! Vorher durchquert man einen tiefen Wald und hat das Gefühl, im Kreis zu laufen. Das ist aber nicht so. Keine Sorge. Übernachtung in Hohenberg im Gasthaus "Zur Burg" mit köstlichem Abendessen.
Samstag, 18. Mai, Hohenberg - Cheb, ca. 23 km
Es regnet in Strömen. Ich überquere die Eger und verlasse Deutschland. Der Ort Liba schläft noch. Aber die Burg Seeberg (Ostroh) kann besichtigt werden. In Franzensbad ist Volksfeststimmung - ich wandere weiter. Cheb liegt im Sonnenschein, ich lasse die imposante Burg hinter mir und erreiche den stillen, großen, feinen Marktplatz von Eger. Übernachtung im Hotel Barbarossa. Die Preise sind bei Barzahlung verhandelbar!
Pfingstsonntag, 19. Mai, Cheb - Waldsassen, ca. 19 km
Die letzte Etappe führt lange auf der ehemaligen Bahntrasse Eger-Waldsassen entlang. Vor Waldsassen hat der Pilger Muße, die Wallfahrtskirche Maria Loreto zu besuchen und dann andächtig, über die Lourdes-Grotte, nach Waldsassen zu pilgern. Das Kloster mit seiner berühmten Bibliothek und der prächtigen Kirche ist nun ein würdiges und lohnendes Ziel.
Danke, liebe Via Porta!
Elke

Eintrag #6 von Otmar

08/07/2012 17:01

ein paar Fakten von meinem Weg, vielleicht hilft es jemanden beim Planen:
1. Etappe: Weberstedt, Schloß Goldacker (einfaches Zimmer mit Dusche/WC auf dem Gang)
2. Bauwagen in Siloah, AE + F mit Freiwilligen incl. ÜN € 12,-!!! empfehlenswert!
3. über Schönstatt- Zentrum Friedrichroda (Einladung zu Mittagsgebet um 12.00 Uhr und Mittagessen im Gästehaus zum Berghaus Ebertswiese mit Mehrbettzimmer im Wandererquartier, Badesee oberhalb der Baude!
4. Schmücke im Wandererzimmer (Dusche/WC auf dem Gang)
5. Masserberg, viele Fremdenzimmer im Ort, gut und preiswert:
Erika Demmler, Hauptstraße 56, 98666 Masserberg, Tel. 036870/50340, info@ferienwohnung-masserberg.de
6. Ernstthal – nur wenig ÜN-Möglichkeiten, alles belegt, Berggasthof am Brand- nur noch Ferienhütten (sehr teuer), ÜN in Spechtsbrunn - Gasthof Peterhänsel
7. Badesee „Ölschnitzsee“ - sehr empfehlenswert, 1 km südlich der Frankenwaldhochstraße (Original- Rennsteig, Abzweig Windheim), ÜN in Steinbach am Wald, knapp 100 Betten (incl. Hotel)im Ort- aber fast alle belegt, am Ortsausgang rechts großes Fachwerkhaus mit sehr! einfacher ÜN- Möglichkeit (Gasthof Borowansky 09263/388)
8. in Brennersgrün keine ÜN mehr möglich! ÜN in Schlegel im Privatquartier, Ortstr. 71
9. Christusbruderschaft Selbitz (in Selbitz immer der Straße Richtung Hof nach, vor dem Ortsausgang ist das Zentrum nach links bergauf ausgeschildert) – ÜN in Schlafsälen Ü+F € 10,- empfehlenswert
10. Münchberg, Barbaraheim hinter! katholischer Kirche, Hr. Göttlicher, Kulmbacher Str. 72a, 95213 Münchberg, Tel. 09251/6488 thomas.goettlicher@freenet.de
11. Kirchenlamitz, Gästehaus Sonnenschein, Frau Weisflog, Jahnstr. 14, 95158 Kirchenlamitz, Tel. 09285/6326, wunderschöner Garten, mehrere Zimmer;
sehr beeindruckend: Granitlabyrinth, ca. 30 min (2,5 km) entlang der alten Bahntrasse oberhalb des Gästehauses in westlicher Richtung
12. Hohenberg an der Eger, Gasthof Zur Burg, Burgplatz 5, 95691 Hohenberg, Tel. 09233/9404, gasthof-zur-burg@t-online.de gut, mit leckeren Fischangeboten aus eigener Zucht
13. Franzensbad, Kurhotel Hubert am Ortsausgang Ri. Eger in der Nähe des Pilgerweges (der Weg Nevzalova zweigt westlich von der Klostermannova ab) Nevzalova 8, 35101 Frantiskovy Lazne, Tel +420/354 544 294
14. Waldsassen, Pilgerherberge des Gästehauses des Klosters auf dem Gelände des ökologischen Bildungszentrums Ü+F €10,-

Eintrag #7 von Otmar

07/16/2012 12:08 — otmariser at web dot de

Ich starte am Donnerstag, 19.7.12 in Richtung Waldsassen, ist noch jemand auf dem Weg unterwegs?

Eintrag #8 von Otmar

07/16/2012 12:06 — otmariser at web dot de

Eintrag #9 von Ferdinand Kaineder

05/20/2012 21:12 — Email

In der größten OÖ-Tageszeitung habe ich meine Erlebnisse und Erfahrungen geschildert. Die Via Porta hat mich "verändert": Das Ziel lag nicht am Weg. ***//***nachrichten.at/ratgeber/reisen/art119,887806

Eintrag #10 von FERDINAND KAINEDER

05/15/2012 21:05 — Email

fb_ferdinand_klein.JPG

Mein Weg von Kirchschlag bei Linz nach Volkenroda

750 km und 26 Tage

“Wo liegt Volkenroda?“, wurde ich in den letzten Tagen oft gefragt. “In der ehemaligen DDR” war die verständlichste Antwort. “Thüringen” hat schon Stirnfalten aufgezogen und “Nördlich von Mühlhausen” war meistens mit Achselzucken verbunden. “Eisenach ist in der Nähe” hat die Achseln wieder beruhigt.

“Wo und wie bist du gegangen?”, war die Folgefrage. Hier möchte ich die Route kurz anführen und für etwaige “NachgeherInnen” zugänglich machen. Meine Tagesetappen waren immer so zwischen 25 und 35 Kilometer, manchmal mehr. Die Übernachtungen habe ich immer beim Ankommen im jeweiligen Ort “erfragt” und nichts vorgeplant. In der ersten Phase (Bayrischer Wald und Oberpfalz) habe ich mich an der “Goldsteig-Variante-Süd” orientiert. In der zweiten Phase ab Waldsassen war die Via Porta mein “Anhaltsweg”.

Es war Fühling und so habe ich auch “querfeldein” gelten lassen. Das waren meist Abkürzungen aber auch dann und wann ungewollte Verlängerungen. So waren es ca. 700 km. Da ich nichts wäge und zähle, kann ich es nicht genau sagen.

1. Tag:
Kirchschlag bei Linz – Zwettl – Traberg – Helfenberg mit Übernachtung bei meinem Maturalkollegen Engelbert.

2. Tag:
Helfenberg – Haslach – Schlägl – an der Mühl unten an Ulrichsberg vorbei querfeldein nach Klaffer mit Übernachtung im Bauernhof Sonnleitner.

3. Tag:
Klaffer – Schwarzenberg – Neureichenau – Altreichenau (dort entscheide ich wegen der großen Schneemengen auch im Tal auf die Südvariante des Goldsteiges zu weichseln) – Grainet – Freyung mit Übernachtung im Hotel Post

4. Tag:
Freyung (den Wechsel auf Süd musste ich mir selber suchen) – Ringelai – Eckertsreuth – Hasselbach – Eberhardsreuth – Gumpenreit – Loh (dort treffen sich jeden Winter etwa 4000 Motorradfahrer zum Winterzeltln) – Zenting mit Übernachtung im “Alten Wirtshaus” (nomen est omen)

5. Tag:
Zenting – Lalling – Rusel – Grafling mit Übernachtung im 2 km außerhalb liegenden Eichenhof (weil der Pfarrer im großen Pfarrhof “leider keinen Platz” hatte).

6. Tag:
Grafling hinunter und hinauf nach Eidsberg – Edenstetten – Bernried (Waldkindergarten) – Grandsberg – Obermühlbach (E8) mit Übernachtung bei einem älteren Ehepaar.

7. Tag:
Obermühlbach – Maibrunn – Elisabethzell – Haibach – Pilgramsberg (Jakobsweg) – Zinzenzell. Diese Etappe habe ich viel querfeldein genommen.

8. Tag:
Zinzenzell – Falkenstein – Marienstein (Wallfahrtskirche auf riesigen Felsbrocken) – Zell – Kirchenrohrbach – Walderbach mit Übernachtung in der kalten Ferienwohnung Jehl. Das Gesthaus am ehemaligen Kloster ist geschlossen.

9. Tag:

Walderbach ab bei Nebel – Waldhaus Einsiegel – St. Magdalena Kapelle – Falkenberg – Mappach – Poggersdorf – Neunburg vorm Wald mit Übernachtung im sehr netten Gasthaus Spörer. Weite Strecke und heute treffe ich den “Product Manager Goldsteig” Michael Körner.

10. Tag:
Neunburg – Kröblitz – Abzweigung Nord/Süd-Variante am Goldsteig – Kulz – Niesaß – Oberviechtach – Jakobikirche (wieder einmal quert ein Jakobsweg) – Wildstein und Übernachtung im Wildenstein Hof.

11. Tag:
Wildstein – Tännes berg – Kaufnitz – Bierlhof – Trausnitz – Solltiz – Wernberg/Köblitz mit anschließenden zwei Tage Geh-Pause. Etwa 330 Kilometer liegen hinter mir. Bisher alles gut gegangen. Wetter war optimal. Einmal für eine Stunde Regen.

12. und 13. Tag:
Pause

14. Tag:
Neustadt – Windischeschenbach an der Waldnaab- Falkenberg mit Übernachtung Gasthaus neben der Burg. Die wunderschöne Waldnaab war diesen Tag die Begleiterin.

15. Tag:
Falkenberg – Gumpern – Themenreuth – Waldsassen mit Übernachtung als Pilger im Haus St. Joseph. Dieser Ort war der Wechsel auf die Via Porta.

16. Tag:
Waldsassen – Mammersreuth – Grenzübergang CZ – Bahntrasse nach Cheb (Fahrradweg) – Richtung Schirding – Pomezi – Hohenberg mit Übernachtung in der Ritterschank. Empfehlenswerter Gasthaus gegenüber dem Eingang zur Burg. Lange Route mit “Querfeldein-Umweg” an der alten Grenze.

17. Tag:
Hohenberg – Neuhaus / Eger – Thierstein – Hebanz – Marktleuthen – Kirchenlamnitz – Spareck – Münchberg. In dieser Zeit folge ich dem Fränkischen Gebirgsweg.

18. Tag:
Palmsonntag mit der evangelischen Gemeinde. Münchberg – Laubersreuth – Günthersdorf – Schauenstein – Hüttung – Selbitz mit Übernachtungsweise bei den Schwestern der Christusbruderschaft. Am Tag vorher anrufen, meinten sie.

19. Tag:
Selbitz – Rodesgrün – Rothleiten – Issigau – Blankenstein (Beginn des berühmten und mir bis dahin unbekannten Rennsteiges) – Schlegel – Rodacherbrunn (nette Imbisshütte mit Gesprächsfreudigkeit) – Grumbach (dort hätte ich übernachten sollen) – Brennersgrün mit Übernachtung in äußerst kalter Ferienwohnung.

20. Tag:
Brennersgrün – Steinbach (mit netten Cafe`s) – Grenzpaß – Spechtsbrunn – Neuhaus am Rennsteig mit Übernachtung im Gasthaus neben der schönsten Holzkirche Thüringens (Schlüssel in der Info-Stelle).

21. Tag:
Neuhaus – Limbach (originelle Info-Stelle direkt am Weg) – Friedrichshöhe – Masserburg – Neustadt am Rennsteig mit Übernachtung in der Pension am Ortseingang.

22. Tag:
Neustadt – Allzunah – Schmücke – Rodell – Oberhof im Nebel. “Das” nordische Zentrum in Deutschland. Die Info-Stelle ist sehr zuvorkommend.

23. Tag:
Oberhof (immer noch im dichten Nebel) – Grenzadler – Ebertswiese – beim alten Kreuz verlasse ich und die Via Porta den Rennsteig – Friedrichroda – Schnepfenthal mit Übernachtung im Gasthaus Tanne. Obwohl geschlossen, hat man mir extra aufgemacht.

24. Tag:
Schnepfenthal – Wahlwinkel – Hörselgau – Fröttstädt – Tuttleben – Neufrankenroda (Gemeinschaft Siloah) – Brühheim – Behringen mit Übernachtung im Schlosshotel (Pilger-Sondertarif). Mitfeier der Osternacht in der dortigen evangelischen Gemeinde.

25. Tag:
Behringen – durch den Naturpark Hainich – Hainich Baude (unbedingt einkehren) – Thiemburg – Weberstedt (hätte ich übernachten sollen) – Großengottern mit keiner Übernachtungsmöglichkeit (Ostersonntag).

26. Tag:

Großengottern – Altengottern – Körner – Kloster Volkenroda. Ich komme genau beim Dankgebet beim Ostermontaggottesdienst an. Schöne Musik, innige und offene Gemeinschaft, herzlicher Empfang. Deo gratias.

Ich bleibe zwei Tage im Kommunitätshaus des evangelischen Klosters. Sr. Johanna (für die Pilger zuständig) zeigt mir alles. Ich erlebe Gastfreundschaft pur. Ich feiere die Gebetszeiten und am morgen das Abendmahl mit. Der Christus-Pavillon vom der Expo 2000 wird gerade für die Eröffnung anfang Mai gerichet. Ich bekomme überall Zugang. Alles sehens- und erlebenswert.

Nach diesen 2 Tagen gehe ich zu Fuß nach Grabe (ca. 1 1/2 Stunden), stoppe von dort nach Mühlhausen, fahre mit dem Zug über Gotha nach Eisenach. Im Haus Klara nächtige ich wunderbar und günstig und besuche noch Bachhaus, Lutherhaus, die Wartburg (Der Tipp, schon um 9 Uhr oben zu sein, war super) und die Stadt.

Mir dem ICE geht es von Eisenach nach Fulda, umsteigen, nach Würzburg, umsteigen, nach Linz.

Eintrag #11 von Barbara und Andreas Arlt

04/26/2012 20:05

Sehr geehrter Herr Saeger, ich kann sie nur ermutigen den zweiten Teil ihrer Pilgerwanderung auf der Via Porta in Angriff zu nehmen.
Mein Mann und ich haben vom 14.04.- 23.04. den ökumenischen Pilgerweg in umgekehrter Richtung begonnen. Wir starteten von zu Hause (Arzberg) aus und konnten gleich am Samstagabend das Chorgebet der Schwestern und die gesungene Vesper in der Klosterkirche miterleben. Bevor uns der Weg am Sonntag nach Franzensbad führte besuchten wir den Festgottesdienst in der Basilika in Waldsassen. Beide Gottesdienste waren ein Erlebnis und wir fühlten uns gestärkt für unsere Pilgerwanderung. Natürlich waren auch in unserer Richtung einige Kirchen verschlossen was wirklich sehr schade ist! Wir hatten aber trotzdem die Möglichkeit in der Fatimakapelle am Steinhaus, in der Kirche von Thierstein, in der Kirche in Münchberg und der Kirche in Steinbach am Wald inne zu halten und an liebe Menschen zu denken. Ein besonderes Erlebnis für mich (ev.) und meinen
Mann (kath.) war die Abendandacht bei der Communität der Christusbruderschaft in Selbitz, gerade an diesen Abend fand das Abendgebet für die Ökumene statt. Vielen Dank noch einmal das wir dabei sein durften! Wir hatten auf unserer Pilgerreise wunderschöne Erlebnisse mit herzlichen, hilfsbereiten Menschen. Einmal wurden wir sogar zu einem gemütlichen Kaffee in die wunderschön warm geheizte Küche eingeladen um uns etwas aufzuwärmen. Vielen Dank an das nette Paar aus Güntersdorf!

Leider mussten auch wir feststellen dass an einigen Abzweigungen die Beschilderung verbesserungswürdig ist! Es wäre auch wünschenswert das den Pilgerern öfter Pilgerherbergen oder günstigere alternativ Übernachtungsmöglichkeiten vorgeschlagen werden. Sehr geehrter Herr Saeger wenn sie Interesse an unseren günstigeren Unterkunftsadressen haben- dann melden sie sich einfach bei uns. Da wir im August unsere Pilgerwanderung beenden wollen wären auch wir sehr an günstigen Unterkünften interessiert.

Ich würde jedem eine Pilgerwanderung empfehlen.
Ich ging an meine Grenzen und sogar darüber hinaus- das war eine tolle Erfahrung!

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohl machen
Psalm 37,5

Wir wünschen ihnen alles Gute und Gottes Segen, vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege einmal!

Ihre Barbara Arlt

Eintrag #12 von Brigitte Kähler-Bock

04/02/2012 22:43 — Email

Ich habe gerade eben einen Doku-Film "Traumpfade" im BR über diesen Pilgerweg gesehen.
Der Wanderer zeigte natürlich ein positiveres Bild als von Herrn Saeger beschrieben.
Die Kritik scheint mir aber angebracht und be-rechtigt zu sein und verleitet nicht zur Nach-ahmung.
Ich bin im letzten Jaht den Pilgerweg von Görlitz
nach Vacha gegangen, der durchgängig ausgeschildert war. In den Pilgerherbergen bin ich überall freundlich aufgenommen worden und traf auch einige Pilger. Ehrenamtliche Helfer und Privatpersonen kümmerten sich in den Orten am Wege um die manchmal liebevoll hergerichteten Pilgerquartiere. Ich hatte den Eindruck, dass vielen Bewohnern der Pilgerweg bekannt war, da ich manchmal angesprochen worden war.

Eintrag #13 von Klaus Saeger

09/17/2011 18:29

Herzl. Grüße an die Verantwortlichen des Weges!

Ich bin in der Zeit vom 29.8.-9.9.2011 den Pilgerweg "Via porta" von Volkenroda bis nach Blankenburg gewandert, einerseits aus persönlichem Bedürfnis, andererseits auf Anregung durch Frau Köhler (Volkenroda), die mich im vergangenen Jahr auf diesen Weg verwies, als ich die Strecke Loccum-Volkenroda absolviert hatte. Da der Weg nach Bayern auch eine Fortsetzung des anderen bedeutet, lag mir auch daran, eine Kontinuität anzustreben.
Hier nun einige kurzgefasste Eindrücke. "Via porta" ist als Pilgerweg in den Gemeinden Thüringens (insbes. in den sog. Pilgerstationen) weitgehend unbekannt, sogar bei vielen Pfarrern. Das verwunderte mich sehr. Und die Idee, eine solche Reise zu dokumentieren (Pilgerstempel), erschien den von mir kontaktierten Personen bisweilen fremd. In einem Fall fragte man sogar nach dem Sinn!! Leider vermag ich die Etappenziele auch nicht als Pilgerstationen zu anzusehen, existieren doch vielmals dort keine Kirchen bzw. die Kirchen sind verschlossen und man hat die größte Mühe, sich das Erreichen der Etappe von einer kirchl. Einrichtung dokumentieren zu lassen. Leider existiert auch kein einheitl. Stempel, wie ich das von Loccum aus gewohnt war oder eine markant platzierte Schrifttafel mit eindeutigen Hinweisen.
Ferner lässt die Wegmarkierung von Volkenroda bis zum Rennsteig sehr zu wünschen übrig; hier fehlen einfach noch etliche Zeichen.
Kritik muss ich ebenso an der Wegeführung über den Rennsteig mit seiner sehr geringen Zahl an Ortschaften (nicht zu sprechen von Kirchen) führen. Warum legt man einen Pilgerweg überhaupt an? Steht nicht dahinter die religiöse Erwägung den Pilger zur inneren Einkehr zu bringen, die er auch bei diesem Unternehmen dann sucht, z. B. um in einer Kirche am Wege innezuhalten, Ruhe zu finden, ein Gebet zu sprechen, christl. Kunst zu betrachten? Meiner Ansicht nach kommt der erste große Abschnitt bis Blankenburg, und das sind über 200km, einem solchen Bedürfnis nicht entgegen.
Man kann ja ohnehin nicht von einer Orientierung der Strecke am hist. Weg der Zisterziensermönche um 1133 nach Waldassen ausgehen, denn man kennt dessen Verlauf heute nicht. Meine Anregung: Die Pilgerstrecke sollte nicht zum überwiegenden Teil durch Waldgebiete (Rennsteig), sondern auch einmal durch kulturell interessante Orte, von denen es im Umland reichlich gibt, geführt werden. Man würde somit mehr dem "Hunger nach kultureller Kost" entgegen kommen, welche ein moderner Pilger schließlich auch besitzt. Auch hierin liegt für mich, außer der Meditation, ein erheblicher Sinn des Pilgerns.
Nichtsdestoweniger werde ich im kommenden Frühjahr die noch verbleibenden Etappen bis nach Waldsassen gehen, und möglicherweise zeigt sich ja dabei manches von dem, was ich mir wünsche.

Ihr
Klaus Saeger

Eintrag #14 von Michael Thein

01/30/2011 10:59 — Email

In der Karwoche, genauer vom 16.-22. April, werde ich mit einer Gruppe den ersten Teil der Via Porta von Volkenroda nach Oberhof gehen.

Michael Thein, Bayreuth

Eintrag #15 von Michael Thein

05/16/2010 20:17 — Email

Ein herzliches Grüß Gott an die Verantwortlichen des Weges. Ich habe den Stand auf dem Ökumenischen Kirchentag besucht. Als Verantwortlicher für den Jakobusweg Hof-Nürnberg, der die Via Porta schneidet, freue ich mich über eine Zusammenarbeit. Wir sollten in Edlendorf (bei Helmbrechts), wo unsere Wege ein paar Meter miteinander gehen, eine Information dazu anbringen.

Pfr. Michael Thein, Jakobusweg Hof-Nürnberg
***jakobus-oberfranken.de

zurück